Menschenkette gegen Kohle

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Die Bundesregierung entscheidet demnächst, ob die Energiekonzerne ihre CO2-Emissionen mindern und dafür Kohlekraftwerke abschalten müssen. In Nordrhein-Westfalen verhandelt zudem die Landesregierung über die Zukunft des Tagebaus Garzweiler II, wo RWE bis 2045 weiter Braunkohle fördern will. Im Vorfeld des Weltklimagipfels in Paris kommt beiden Entscheidungen große Bedeutung zu. Doch die Kohlelobby macht massiv Front gegen die Pläne, den boomenden Kohlestrom zurückzudrängen.

Am 25. April haben sich in NRW rundd 6000 Menschen dem steigenden Druck der Kohlelobby in den Weg gestellt. Mit einer Menschenkette zwischen den Geisterdörfern Immenrath und Erkelenz setzen sie ein klares Zeichen für die Engergiewende und gegen den Klimakiller Kohle.

Auch Josephine von Greenpeace Cottbus war begeistert: „Es war eine ganz besondere Atmosphäre, sowohl auf der Kette als auch vorher im Anti-Kohle Camp. Es ist inspirierend und motivierend zu sehen, wie viele Leute sich hier aktiv für den Kohleausstieg einsetzen. Nun erwarten wir auch von Wirtschaftsminister Gabriel und der Bundeskanzlerin ein klares Zeichen für den Klimaschutz.“