Greenpeace Cottbus goes Sweden

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Derzeit arbeiten unsere KollegInnen von Greenpeace Nordic intensiv an einer Kampagne gegen die Pläne von Vattenfall, die Lausitzer Braunkohlesparte zu verkaufen. Unter dem Motto #LåtKoletLigga – Lasst die Kohle im Boden werden hier fleißig Unterschriften gesammelt, die dem Schwedischen Energieminister Mikael Damberg übergeben werden. So soll sichergestellt werden, dass in der Lausitz keine neuen Tagebaue entstehen und gemeinsam mit Vattenfall ein sozialverträglicher Braunkohleausstieg bis 2030 erfolgt.

Ein wichtiger Teil dieser Kampagne ist das „Greenhouse“- ein kleines Haus für eine große Klimaentscheidung. Hier treffen sich verschieden NGOs, KünstlerInnen und AkivistInnen, um darauf aufmerksam zu machen, dass Vattenfalls Kohle im Boden bleiben muss. Bereits seit drei Wochen wird das temporäre Greenhouse jeden Tag vor dem Schwedischen Wirtschaftsministerium aufgebaut, um Passanten zu informieren und mit den PolitikerInnen ins Gespräch zu kommen.

Mit dabei waren auch VertreterInnen von Greenpeace Cottbus. „Seit dem ich bei Greenpeace aktiv bin, versuchen wir, neue Tagebaue in der Lausitz zu verhindern. Es ist ein wirklich beeindruckendes Gefühl, dieses Ziel nun hier in Stockholm zusammen mit Freiwilligen aus ganz Deutschland, Schweden und Finnland zu verfolgen. Es zeigt einmal mehr: Vattenfalls Kohle ist keine Lausitzer Angelegenheit. Der Klimawandel, der bei uns in der Lausitz durch die Braunkohleverstromung weiter stark vorangetrieben wird, geht uns alle an!“, kommentiert Josephine, die Greenpeace Nordic in Stockholm eine Woche lang unterstützt hat.

 

Weiterführende Links

Hier geht's zur Webseite des Greenhouse Projects