Energiewende und Kohleausstieg

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Deutschland ist erneuerbar. Deutschland kann sich bis 2050 fast komplett aus erneuerbaren Energien versorgen. Doch die Energiewende ist nur zu schaffen, wenn die Politik sie auch durchsetzt.

Vor allem rund um Cottbus sind die Probleme der Kohle unübersehbar: bereits zu DDR-Zeiten wurde hier in großem Stil Braunkohle abgebaut. Die Lausitz wurde regelrecht durchlöchert, 136 Orte abgebaggert und die Bewohner umgesiedelt. Hunderte Millionen Tonnen CO2 wurden in die Atmosphäre geblasen und heizen dort den Klimawandel an. Obwohl viele alte Tagebaue stillgelegt  bleiben die langfristigen Folgen sichtbar: Grundwasser und Restlochseen sind versauert, Eisenocker bedroht die Flora und Fauna der Spree und im Biosphärenreservat Spreewald.  Circa 330 Quadratkilometer haben ihr Aussehen von Grund auf verändert .

Obwohl neue Tagebaue energiepolitisch unnötig sind, drohen drei weitere Tagebauerweiterungen: eine Erweiterung von Jänschwalde befindet sich derzeit im Planungsverfahren, für Vergrößerungen der Tagebaue Nochten und Welzow sind diese sograr beriets abgeschlossen und von der jeweiligen Landesregierung (Sachsen und Brandenburg) beschlossen.

Doch gegen neue Tagebaue regte sich Wiederstand: Auf traditionellen Sternmärschen, Dorfesten und im August 2014 auf einer acht Kilometer langen internationalen Menschenkette gegen Braunkohle und für erneuerbare Energien.

Seit Bekanntwerden der Pläne zu erneuten Tagebauerweiterungen kämpfen Lausitzer und Betroffene mit der Unterstützung zahlreicher Umweltorganisationen gegen die Braunkohle.  

Wir von Greenpeace Cottbus sind mit dabei!   

Weiterführende Links

Mehr Infos zum Lausitzer Braunkohlerevier